Nachhaltigkeitszentrum Thüringen

2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung

Die von den Vereinten Nationen im September 2015 in New York verabschiedeten 17 weltweiten Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals - SDGs), die durch 193 Staats- und Regierungschefs der in den Vereinten Nationen versammelten Staaten einstimmig verabschiedet wurden, sollen bis 2030 umgesetzt werden. Sie bestimmen damit das nationale und internationale politische Geschehen.

Ergebnisdokument

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Mit der 2030-Agenda werden zwei zuvor getrennte UN-Verhandlungsprozesse, der 1992 mit dem Erdgipfel begründete Rio-Prozess und der Prozess der Millenniumentwicklungsziele, unter dem Begriff "Transformation zu nachhaltiger Entwicklung" zusammengeführt.

 

Der Deutsche Städtetag (DST) empfiehlt seinen Mitgliedskommunen und Landesverbänden, sich für ausgewählte Ziele der SDGs auf lokaler Ebene zu engagieren. Mit der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas hat er eine Musterresolution erarbeitet. Durch Unterzeichnung der Erklärung können Kommunen ihre Bereitschaft signalisieren, die Nachhaltigkeitsziele mit Leben zu füllen.

Musterresolution

Beschlussvorschlag des NHZ


Bertelsmann Stiftung, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Deutsches Institut für Urbanistik, Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und die Servicestelle haben gemeinsam Indikatoren zur Abbildung der globalen Nachhaltigkeitsziele entwickelt.

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„Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen können nur gemeinsam mit den Kommunen erreicht werden“, sagte Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des DStGB, zum Auftakt der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit 2018. Damit das gelingt, forderte Landsberg eine einheitliche und umfangreiche Förderung der kommunalen Umsetzung der Agenda 2030. „Im Koalitionsvertrag wird die Agenda 2030 als Richtschnur und Maßstab des Regierungshandelns festgelegt. Dem müssen nun Taten folgen!“, so Landsberg.

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Besonderes Augenmerk gilt im Bericht der Bundesregierung vom Juli 2016 über die ersten Umsetzungsschritte zur 2030-Agenda in Deutschland den Maßnahmen, die nicht nur national wirken, sondern zugleich dem globalen Gemeinwohl dienen. In diesem Bericht wird der bisherige Prozess, die Auseinandersetzung mit jedem Nachhaltigkeitsziel sowie die Überlegungen zum jeweiligen deutschen Beitrag dargestellt.

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Der Beitrag Thüringens zur Umsetzung der Agenda 2030

Plenarsitzung am 9. Dezember 2016 im Thüringer Landtag

Mit Annahme des Antrages der Fraktionen DIE LINKE, der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt der Landtag die Ziele der Agenda 2030 sowie die Ziele der `Global Marshall Plan Initiative`. "Der Freistaat Thüringen wird sich regional sowie länderübergreifend und auf der Ebene der europäischen Regionen für eine breite Unterstützung der Agenda 2030 einsetzen (2). Der Landtag bildet einen parlamentarischen Beirat zur Nachhaltigen Entwicklung in Thüringen (3.). Der Landtag ersucht die Landesregierung in diesem Sinne, die Erarbeitung konkreter Maßnahmen und geeigneter Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Agenda 2030 im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel zu forcieren (4.)."  Beschluss